VIDETEC

Together with the Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, we are working on the publicly funded project VIDETEC (Förderkennzeichen: 19F1074B) with the aim of ensuring that non-digital road users are reliably recognized by autonomous and networked vehicles even in highly complex urban environments.

IMST startet gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft – und Raumfahrt das öffentlich geförderte Projekt VIDETEC (Förderkennzeichen: 19F1074B) mit dem Ziel, dass nicht-digitale Verkehrsteilnehmer auch in hochkomplexen urbanen Umgebungen zuverlässig von autonomen und vernetzten Fahrzeugen erkannt werden.

VIDETEC beim BMVI

VIDETEC beim DLR

 

 

Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

In Hinblick auf den hochautomatisierten und vernetzten Straßenverkehr der Zukunft, haben es sich die IMST GmbH und das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zur Aufgabe gemacht, neue Technologien zur Erfassung von nicht-digitalen Verkehrsteilnehmern zu untersuchen. Ziel ist es, dass diese auch in hochkomplexen Umgebungen wie urbanen Straßenkreuzungen zuverlässig von autonomen und vernetzten Fahrzeugen erkannt werden. Hierbei liegt der Fokus besonders auf ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern oder Fahrradfahrern. Im Rahmen dieses Vorhabens wird eine Felduntersuchung an einer Testkreuzung über einen Zeitraum von einer Woche durchgeführt bei welcher Verkehrteilnehmer lokalisiert und klassifiziert werden.

Zum Zwecke dessen, setzen wir eine Radartechnologie ein, mit deren Messungen Personen, sowie Fahrzeuge in Entfernung und Richtung bestimmt werden können. Darüber hinaus nehmen die Radargeräte auch das sogenannte „Mikrodoppler-Signale“ auf, mit welchem später mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) und Neuronaler Netze (NN) Zieleklassen bestimmt werden sollen. Erkennt das System beispielsweise einen LKW, der sich einem Radfahrer nähert, kann daraus gefolgert werden, dass eine für den vulnerablen Verkehrsteilnehmer potentielle Gefahrensituation entstehen kann. Damit bestünde die Möglichkeit, diese Personen beispielsweise durch Lichtsignale oder über Car-to-X Kommunikation zu warnen.

Das laufende Projekt VIDETEC wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

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